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Ausstellung:
"Vier gewinnt – 30 Jahre quattro“ |
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Faszinierende Allrad-Ausstellung: Das "Audi museum mobile" zeigt
diverse quattro-Modelle, weiteres Highlight sind hoch
interessante "Fremdfahrzeuge" - wie ein Nachbau des legendären
Mondautos. |
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| 14.05.2010 |
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Vor 30 Jahren stand der erste Audi quattro auf dem Genfer
Automobilsalon im Rampenlicht. Im quattro-Jubiläumsjahr zeigt
das Audi museum mobile in Ingolstadt bis 31. Juli 2010
die Sonderausstellung „Vier gewinnt – 30 Jahre quattro“.
Erstmals werden frühe Automobile mit Allradtechnik zusammen mit
Vorreitern der quattro-Technologie präsentiert.
Eine Replika des Mondautos von 1971 ist zu sehen -die
Leihgabe hat Allradantrieb mit vier elektrischen
Radnabenmotoren. Für die Erkundungsfahrten der Astronauten war
Durchkommen unter allen Bedingungen lebenswichtig. |
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Ein weiß lackierter Audi "Urquattro" erinnert an die
Premiere auf dem Genfer Automobilsalon 1980. Dort wurde dem
Publikum ebenfalls ein weißer Audi quattro gezeigt, das erste
Hochleistungsfahrzeug mit permanentem Allradantrieb. Die
Rallyeversion hatte ihren ersten offiziellen Auftritt bei der
Algarve-Rallye in Portugal, im Oktober 1980.
Beim Blick auf die Allradhistorie der Audi AG dürfen der DKW
Munga von 1963 und der von Audi entwickelte VW Iltis
von 1978 nicht fehlen. Wie der quattro der Zukunft aussehen
könnte, zeigt die Designstudie Audi quattro project von
2007. Der Besucher der Sonderausstellung im Audi museum mobile
erlebt aber auch einen Blick auf die kühnen
Visionen eines Leonardo da Vinci: Er skizzierte bereits
1485 ein Fahrzeug mit vier angetriebenen Rädern; ausgestellt ist
ein Modell dieses gepanzerten Allradwagens. |
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Das Mondauto aus 1971 |
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Die holländische Marke Spyker zählt mit einem
vierradangetriebenen Sportwagen zu den Allradpionieren.
Bugatti versuchte 1931, mit einem allradgetriebenen
Rennwagen die Kraft der aufgeladenen Achtzylindermotoren auf die
Piste zu bringen. Das ausgestellte Fahrgestell des Bugatti T 53
aus dem Nationalmuseum „Cité l’Automobile“ ist vermutlich das
letzte originale dieses seltenen Fahrzeugs. Nach dem Krieg gab
es mehrere Versuche, allradangetriebene Rennfahrzeuge
einzusetzen. 1947 entstand der Cisitalia 360 mit
Vierradantrieb, ein geniale Konstruktion von Ferdinand
Porsche. Auch Harry Fergusons Formel 1 Rennwagen P99
Climax von 1962 verfügt über vier angetriebene Räder. Es ist
das einzige Fahrzeug mit Allradantrieb, das jemals einen Grand
Prix gewonnen hat.
Ein allradgetriebener Lotus 63, der in der Drei-Liter-Ära
1969 auf den Rennstrecken im Einsatz war, hatte weniger Erfolg.
Auch ein Jensen Interceptor FF aus dem Jahr 1966 ist in
der Sonderausstellung zu sehen. Von diesem Allrad-Sportcoupé mit
Ferguson-Allradantrieb wurden nur 320 Exemplare gebaut.
Bei der Ausstellung finden täglich Themenführungen statt.
Außerdem wird ein Kinderprogramm „Vier Räder auf dem Mond“
angeboten. |
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Foto: Porsche Medienservice |
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