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Tour Ratten/Rettenegg - Rosseggerhaus 1585m – Ganzalmhütte 1320m
- Hönigsberg. Der Pretul wird im “Denzel - Großen
Alpenstraßenführer Ausgabe 1985“ als Bergsträßchen mit einem
Schwierigkeitsgrad 3-4 beschrieben. Da diese nicht-asphaltierte
und oft publizierte Straße in der Umgebung von Wien ist, die
offiziell noch befahren werden darf, fuhr sie gelaendewagen.at
für Ihre Leser.
Am 6.April - nach dem gelaendewagen.at Erste Hilfe Kurs auf der
steirischen Teichalm - versuchte die erste Gruppe („Michael“ -
Range Rover, „Stefan_bst“ - Toyota LC90 und „Wolfgang“ - LR
Discovery diese Straße zu befahren. Wir wurden an der
Mautstelle, die sowohl von Ratten, als auch von Rettenegg leicht
erreichbar ist, freundlich aber bestimmt zurückgewiesen: Über
ein Meter Schnee läge bei der Roseggerhütte. Auf der
Ausweichroute über den Pfaffensattel sah man erst die
Schwierigkeiten, die uns erwartet hätten: Schweres
Schneetreiben, 15cm Neuschnee und Kettenpflicht. Die
20-prozentige Steigung meisterten alle Wagen natürlich
problemlos.
Am 17. Mai war es nun wieder einmal so weit: Nachdem eine zweite
Gruppe („Odysseys“ LR Defender 90, „Dohle“ - LR Defender 90 und
„Wolfgang“ - LR Discovery) in Pinggau die zur österreichische
Rallye-Staatsmeisterschaft gehörende Bosch-Rallye besucht hatte,
ging es über das „Joglland“ – Rohrbach, Waldbach, St. Jakob und
über Kaltenegg nach Rettenegg. Anschließend ging es über
asphaltierte Straßen zur Mautstelle auf 1170m Höhe ( N 47 Grad
31 min 49sec/ E 15 Grad 44 min 43 sec). Die freundliche Dame bei
der Mautstelle verlangte pro Auto € 3,50 und der Schranken wurde
geöffnet.
Die nun folgende feine Schotterstraße hinauf zum
Rosseggerhaus ist perfekt ausgebessert und hat praktisch keine
Schlaglöcher. Am Rosseggerhaus (ganzjährig bewirtschaftet) auf
1585m Höhe ( N 47 Grad 32 min 44 sec/ E 15Grad 44min 25sec)
angelangt, hat man einen schönen Panoramablick über das
oststeirische Joglland. Der besonders gut aufgelegte Hüttenwirt
unterhält seine Gäste wirklich besonders: Farkas meinte schon: „Schau’n
Sie sich das an“!!!
Nachdem wir uns in der Hütte gestärkt hatten, ging es
hinunter in Richtung Hönigsberg. Dieser Weg ist durch ein
Forststraßen – Verbotsschild gekennzeichnet, darf aber, wenn man
den Hüttenwirt fragt, befahren werden. Diese Straße ist ein
klassischer Karrenweg und nicht mehr so perfekt ausgebessert wie
der Anstieg. Das schöne Panorama zu den Veitscher Alpen und den
Wildalpen ist wirklich sehenswert!
Angekommen bei der Ganzalmhütte (diese ist nur vom April bis
November bewirtschaftet) 1320m Höhe (N 47 Grad 33 min 55 sec/ E
15Grad 42 min 10 sec) versperrte wieder ein Schranken den Weg.
Den Schlüssel zu diesem Schranken muss man sich vom Hüttenwirt
der Ganzalmhütte (100 m Fußmarsch!) holen. Man bekommt ihn aber
nur, wenn man wieder pro Auto € 4,-- bezahlt ... Der nun
folgende Abstieg nach Hönigsberg ist zur Hälfte ein Waldweg und
der letzte Teil eine asphaltierte Straße, die direkt zu einer
Anschlussstelle der S6 führt.
FAZIT: Wer gewillt ist, € 7,50 auszugeben, fährt legal eine
wunderschöne Höhenstraße, die für einen Familienausflug ideal
geeignet ist.
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